Menschen, die mit chronischen Schmerzen oder anderen medizinischen Beschwerden zu kämpfen haben, können Heilmeditation nutzen, um sich körperlich und geistig besser zu fühlen. Einige berichten von dramatischen Ergebnissen der Heilmeditation, während andere einfach den Stressabbau schätzen, der durch das ruhige Sitzen und die Konzentration des Geistes entsteht. Bei der Heilmeditation werden oft Visualisierungstechniken eingesetzt.

WAS ZU ERWARTEN IST
Es ist zwar nicht bewiesen, dass Meditation bestimmte Krankheiten heilen kann, aber Patienten berichten, dass sie hilfreich sein kann, wenn sie neben konventionellen Behandlungen eingesetzt wird. Meditation kann zum Beispiel helfen, Ängste zu reduzieren, was möglicherweise positive Veränderungen in Ihrem Körper hervorrufen kann. Es ist wichtig, dem Prozess gegenüber offen zu sein und daran zu glauben, dass er helfen wird, aber auch bereit zu sein, ihm Zeit zu geben.

GEFÜHRTE MEDITATIONSTECHNIKEN
Geführte Bilder, bei denen Sie mentale Bilder als Reaktion auf die Anweisungen einer anderen Person erzeugen, werden häufig für Heilmeditationen verwendet. Wenn Sie z.B. an Krebs erkrankt sind, könnte man Sie bitten, sich lebhaft vorzustellen, wie Ihre weißen Blutkörperchen gegen die Krebszellen kämpfen und siegen und wie sie die schlechten Zellen aus Ihrem Körper vertreiben.

PERSÖNLICHE HEILUNGSBILDER
Sie können eine Heilmeditations-CD verwenden oder Ihre eigenen kraftvollen Heilbilder entwickeln. Zum Beispiel könnten Sie sich Ihr Immunsystem als einen Zug vorstellen, der stetig einen Berg hinauf tuckert. Versuchen Sie, das von Ihnen gewählte Bild oft zu meditieren, mindestens einmal am Tag. Sie können sich auch immer dann daran erinnern, wenn Sie einen mentalen Schub brauchen. Auf meiner CD „So machst Du Glück! Wirklich!“ finden sie 9 geführte Medititationen. Die CD können sie hier auf dieser Seite kaufen:

VORBEREITUNG AUF DIE HEILMEDITATION
Wenn sie lernen zu meditieren, haben Anfänger oft Schwierigkeiten, die beste Haltung für die Meditation zu finden. Haben Sie keine Angst zu experimentieren – es gibt keinen „richtigen“ Weg zu meditieren. Bereiten Sie sich auf die Meditation vor, indem Sie sich einen ruhigen Raum ohne Störungen suchen und die folgenden Schritte durchführen:

Schalten Sie Ihr Telefon und alle anderen Geräte aus.
Dimmen Sie das Licht.
Setzen Sie sich auf einen Stuhl mit gerader Rückenlehne, den Kopf nach vorne, die Knie im rechten Winkel gebeugt und die Hände auf den Oberschenkeln. Sie können auch mit gekreuzten Beinen sitzen oder, wenn Sie beweglich sind, Ihre Beine in eine Lotus-Position bringen. Wenn das Sitzen nicht bequem ist, legen Sie sich auf den Boden (auf einem Bett schläft man zu leicht ein).
Sie können ein Mantra zu sich selbst singen, wie z.B. „Om Mani Padme Hum“, ein tibetisches Heilmantra, oder ein einfaches Wort wie „ruhig“, „eins“ oder „om“ verwenden.
Schließen Sie die Augen oder versuchen Sie, auf einen Brennpunkt zu starren.
Der beste Rat für Anfänger, die gerade erst mit der Meditation beginnen, ist, einfach anzufangen. Den Geist für längere Zeit zur Ruhe zu bringen ist schwieriger, als es aussieht, also nehmen Sie sich anfangs nur 10 bis 20 Minuten pro Tag Zeit. Alles, was Sie brauchen, ist ein ruhiger Ort, an dem Sie nicht gestört werden.